Auf einen Blick: Rogue Anti-Spyware schnell erkennen

Bei meinen Recherchen für einen Artikel über Rogue Anti-Spyware bin ich auf mehrere Gemeinsamkeiten gestoßen, die fast alle Anbieter dieser fragwürdigen Software-Gattung und die Web-Seiten, die sie zur Verbreitung ihrer Schädlinge verwenden, verbindet. Misstrauisch sollte man werden, wenn einer oder gleich mehrere der folgenden Punkte zutreffen:

  • Rogue-Anti-Spyware-Anbieter sind faul und wollen schnell Geld verdienen. Die Web-Seiten sind deshalb relativ klein und bieten nur wenige Inhalte.
  • Fast alle Links auf der Seite führen zum Download des vorgeblichen Anti-Spyware-Programms.
  • Nirgends stehen genauere Informationen über den Anbieter.
  • Der Support-Bereich (sofern vorhanden) ist gähnend leer.
  • Schon beim Besuch der Web-Seite poppen (Javascript-)Fenster auf, in denen vor nicht näher genannten Schädlingen gewarnt wird.
  • Der Scan einer angeblichen Anti-Spyware findet keine Treffer, die Software meldet aber am Schluss trotzdem Infektionen und fordert zum Kauf einer „Vollversion“ auf.

Siehe auch Vorsicht vor MalWhere.

Nachtrag: Wer ein Anti-Spyware-Programm einsetzen möchte, sollte vorher unbedingt einen Blick auf diese Liste werfen. Eric L. Howes sammelt dort Informationen über diese spezielle Gattung an Software, die verunsicherten Anwendern das Geld aus der Tasche ziehen will. Momentan sind dort 138 (einhundertachtunddreißig!) Rogue-Anti-Spyware-Programme verzeichnet.

4 Gedanken zu “Auf einen Blick: Rogue Anti-Spyware schnell erkennen

  1. Für mich sind das kleine primitive Gangster, sie können nix, aber wollen das große Geld machen. Das ist so wie mit mehreren einen wehrlosen Rentner überfallen und ausrauben. Also die allerunterste Schublade. Wär ich Elefant, würd ich duch den Rüssel kotzen.
    Gruß Heinzi

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