Microsoft: Der Kampf gegen den Feuerfuchs hat begonnen

Das kommt einem doch reichlich bekannt vor: Microsoft gibt also bekannt, dass der neue IE7 nun doch deutlich vor Erscheinen der nächsten Windows-Variante erhältlich sein wird. Schon im Sommer dieses Jahres soll eine erste Beta zum Download bereit stehen. Diese werde sogar noch sicherer sein als das vor ein paar Monaten erschienene Service Pack 2 für XP. Bill Gates auf der RSA Conference 2005 in San Francisco: „Internet Explorer 7.0 will also provide even stronger defenses against phishing, malicious software and spyware.

Das ist Standardtaktik aus Redmond. Unter Feuer (Firefox) kündigt Microsoft mit viel Tamtam ein neues Produkt an, das natürlich viel besser ist, als alles bisher dagewesene. Standardprozedere ist dann allerdings auch immer, das die Release-Termine immer wieder verschoben werden und ein Teil der angekündigten Funktionen unter den Tisch fällt. Das wichtigste Ziel ist aber erreicht: Dank des Rummels bleiben viele Anwender — und insbesondere die für die Browser-Verbreitung so wichtigen PC-Hersteller und teils auch die ISPs — bei Microsoft.

Man kann vom IE übrigens halten, was man will. Prinzipiell ist es jedoch positiv, wenn Microsoft Anstrengungen unternimmt, ihn abzusichern. Nicht nur für manche Web-Seiten, auch für das Windows-Update und viele Programme (den unter Bloggern beliebten Feeddemon zum Beispiel) ist er immer noch unverzichtbar.

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