Symantec: vergleichsweise schwacher Spam-Anstieg

Geht Spammern langsam die Luft aus? Das wohl kaum, aber Symantec ist aufgefallen, dass die unerwünschte Werbeflut im vergangenen halben Jahr nur noch relativ schwach gestiegen ist. Laut einem Mitarbeiter des Sicherheitsspezialisten waren im Juli 2004 64 Prozent der weltweit versendeten 106 Milliarden E-Mails Spam, im Januar 2005 war der Anteil nur relativ leicht auf 67 Prozent bei 110 Milliarden Nachrichten gestiegen.

Das lässt entgegen anders lautender Untersuchungen immerhin erkennen, dass Spammer doch mittlerweile mit erheblichem Gegenwind zu kämpfen haben. Auf der anderen Seite vermutet Andrew Gordon von Symantec, dass es sich hier nur um die Ruhe vor dem nächsten Sturm handelt. Hier tauchen die gefürchteten Botnets wieder auf, die auch Symantec aufgefallen sind:

We’re beginning to observe a new trend where spammers use a distributed network of compromised machines which have their own SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) to send out thousands of e-mail

und

Virus writers and spam-gangs are teaming up as they can benefit from each other’s exploits„.

Einen Rückgang verzeichnet auch Michael Rathburn, der eine eigene „AOL Spam Trap“ betreibt:

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