Phishing: Das „multitrillion dollar problem“

Phishing — gefälschte E-Mails, die zum Beispiel Bankdaten ausspionieren sollen — führt dazu, dass Kunden das Vertrauen in Geschäfte über das Internet verlieren. Gegenüber Cnet sagte der Forrester-Analyst Jonathan Penn, das mittlerweile 92 Prozent der amerikanischen Haushalte der Meinung sind, dass die Online-Risiken größer als die Vorteile sind.

Bei 61 Prozent sei die Bereitschaft zurückgegangen, ihre Kreditkarten im Internet zu verwenden. Jeder zweite rechne außerdem damit, dass seine persönlichen Informationen missbraucht würden. Immerhin 36 Prozent haben auf Grund dieser Befürchtungen ihre Online-Einkäufe eingeschränkt. Darüber hinaus öffnen immer weniger Anwender E-Mails, die von Banken zu kommen scheinen. Das hat laut Penn direkte Auswirkungen auf die Geschäfte der Banken mit ihren größeren Kunden.

Die Konsequenzen für die gesamte E-Commerce-Branche sind jedoch noch weit schlimmer:

This makes this a multitrillion dollar problem.

Und weiter:

Companies across all sectors, he said, need to regain customer confidence through such means as assuring customers that firms are attempting to verify their identities–or those of anyone claiming to be them–and demonstrating that efforts are made to verify that transactions have been appropriately authorized.

Tipps aus der Wikipedia gegen Phishing:

Gegen Phishing helfen folgende einfache Regeln:

  • Die meisten Banken versenden wichtige Informationen nicht per E-Mail, sondern mit der Post.
  • URLs und E-Mail-Absenderadressen können gefälscht werden und sind nicht vertrauenswürdig.
  • Geben Sie die URL zum Onlinebanking immer mit der Hand in die Adresszeile ein oder benutzen Sie einen Favoriten (Lesezeichen) Ihres Browsers.
  • Zweifelsfälle immer mit der Bank klären!

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