Moderne Kommunikation ist schlecht für die Moral der Truppe

Fast jeder amerikanische Soldat im Irak kann auf moderne Kommunikationsmittel wie E-Mail und Handy-Telefonate zurückgreifen — nicht gerade zur Freude des US-Militärs. Die Generäle stört die unzensierte und direkte Kommunikation, die laut einem Artikel in der NY Times schlecht für die Moral der Truppe sei.

Wenn ein Soldat aus dem Gefechtsgebiet mit seiner Frau telefoniert und mit täglichen Familienproblemen konfrontiert wird, lenke ihn das ab, befürchtet man. Wenn auf der anderen Seite der Familienpartner sich direkt dem Stress und der Angst des Kriegsalltags gegenüber sieht, sei das schlecht für Moral an der Heimatfront.

Dazu kommt noch, dass vielleicht Informationen ausgeplaudert werden, die eigentlich geheim bleiben sollten. Aber nicht mehr lange:

„The military is taking steps to control the information flow, in part with Internet kill switches at bases to give senior officers a means to enforce communication blackouts.“

Mit War Blogs beschäftigt sich derweil ein Artikel auf Telepolis. Angeblich betreiben mehr als 100 GIs im Iraq eigene Weblogs, in denen sie über ihre Erlebnisse und Erfahrungen berichten. Ein Beispiel: Just another Soldier.

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