Festgenommen unter falschem Verdacht

Im Guardian ist am Donnerstag der Bericht von David Mery erschienen, indem er detailliert beschreibt, wie er unter Terrorverdacht in der Londoner U-Bahn festgenommen wurde und was er dabei erlebt hat.

Nur wenige schaffen es auf die Titelseite einer großen Tageszeitung. Mery stellt deshalb die Frage:

„How many other people are not only wrongly detained but wrongly arrested every week in similar circumstances?“

Eine Reihe von an sich harmlosen Details hat genügt, um ins Visier der Fahnder zu geraten.

„The police decided that wearing a rain jacket, carrying a rucksack with a laptop inside, looking down at the steps while going into a tube station and checking your phone for messages just ticked too many boxes on their checklist and makes you a terrorist suspect.“

Für den unschuldig Verdächtigten bedeutet das: stunden-, vielleicht tagelange Verhaftung, Wohnungsdurchsuchung, Beschlagnahme von PC und ähnlichem, Speicherung von Fingerabdrücken/DNA, Akteneintrag …

Mery schliesst seinen Bericht mit den Worten:

„This erosion of our fundamental liberties should be of concern to us all. All men are suspect, but some men are more suspect than others (with apologies to George Orwell).“

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