Ausdrucke mit Farblasern enthalten codierte Infos

Viele Ausdrucke mit handelsüblichen Farblasern enthalten eine geheime Codierung, anhand derer sich Informationen wie das Datum und die Uhrzeit des Ausdrucks sowie die Seriennummer des Geräts erkennen lassen. Anscheinend wurde dies auf Betreiben der amerikanischen Regierung eingebaut, um Fälschungen leichter identifizieren zu können.

Die Electronic Frontier Foundation führt eine Liste der betroffenen Modelle und hat eine Anleitung veröffentlicht, wie sich die Infos entschlüsseln lassen.

Die gelben Punkte sind nur mit einem Vergrößerungsglas oder unter blauem Licht zu sehen.

Während die Druckerhersteller mauern, hat der amerikanische Secret Service die Codierung gegenüber AP bestätigt:

At the Secret Service, which helps develop such technologies with other government agencies and industry, spokesman Eric Zahren said the tools are designed „simply to make it more difficult to utilize that equipment for the illegal activity of reproducing genuine U.S. currency.“

„They do not in any way track the use of a personal computer or a person’s computer’s hardware or software,“ he added, refusing to elaborate on the technologies.

Übrigens enthält auch Adobe Photoshop eine wenig bekannte Technik namens „Counterfeit Deterrence System„, mit der sich die Erstellung von Falschgeld verhindern lassen soll:

Adobe® Photoshop® CS and CS2 software include a counterfeit deterrence system (CDS) that prevents the use of the product to illegally duplicate banknotes. As implemented, CDS prevents users from opening detailed images of banknotes within Photoshop. The CDS technology was commissioned by the Central Bank Counterfeit Deterrence Group (CBCDG), a consortium of central banks from around the world. Adobe has included CDS in Photoshop at the request of the CBCDG.

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