Im Trend: Vorgefertigte virtuelle Appliances

Sehr gespannt bin ich auf die Ergebnisse der Ultimate Virtual Appliance Challenge, bei der Vmware herausragende virtuelle Appliances prämiert. Ich nenne diese virtuellen Geräte jetzt mal abgekürzt VA, angelehnt an VM für virtuelle Maschinen.

VAs sind für mich einer der interessantesten Trends der vergangenen Monate. Wie oft habe ich mich für einen bestimmten Applikationsserver interessiert und dann in letzter Minute die umständliche Installation gescheut? Damit ist es nun vorbei.

Sofern die jeweiligen Entwickler diesen neuen Trend bereits mitbekommen haben (einige haben das noch verschlafen), lädt man einfach eine fertig vorkonfigurierte VA herunter und startet sie mit dem kostenlosen Vmware Player beziehungsweise mit dem Vmware Server. So lässt sich ohne großen Aufwand herausfinden, ob die jeweilige Appliance für einen interessant ist oder eben nicht.

Ein paar fertige VAs gibt es schon zum Download. Besonders gut gefallen hat mir das virtuelle Twiki, das sich sogar sofort nach dem Start nahtlos in eine Windows-Netzwerkumgebung einbindet. Auch von der Kollaborationssuite Zimbra gibt es mittlerweile eine virtuelle Variante, die auf Fedora Core 4 basiert, und dem interessierten Anwender viel Mühe mit der Installation erspart.

Noch fehlen in dieser Miniauflistung aber viele Applikationsserver. Ich hoffe sehr, dass in den nächsten Wochen und Monaten viele neue VAs zum kostenlosen Download bereitstehen.

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