Vergebliche Mühe: Microsoft-VMs unter Vmware

Vmware hat mehrere virtuelle Maschinen von Microsoft in den Virtual Appliances Marketplace aufgenommen. Darunter unter anderem das „Internet Explorer 6 Application Compatibility VPC Image„, das ich bereits vor ein paar Tagen zum Testen herunter geladen hatte.

Dabei handelt es sich um ein (aktiviertes) englisches Windows XP Pro, dass den Internet Explorer 6 und das IE7 Readiness Toolkit enthält und bis zum 31. März 2007 kostenlos genutzt werden darf. Das System funktioniert mit Virtual PC 2004 soweit einwandfrei, will sich aber nicht aktualisieren lassen. Angeblich wurde der Schlüssel geklaut oder ist verloren gegangen, meldet Windows Update.

Microsoft hat die VMs natürlich für die eigene Virtual-PC-Produktschiene erstellt. Sie lassen sich aber sehr leicht auch in Vmware-Software öffnen (was ja auch der Grund für die Aufnahme in den Marketplace ist): Am einfachsten geht das, indem man im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf die VHD-Datei klickt und „Öffnen mit …“ auswählt. Je nach installiertem Vmware-Produkt wählt man dann zum Beispiel den Player aus.

Dieser startet sofort automatisch eine Konvertierung ins eigene Format. Der Haken an der Geschichte ist allerdings, dass sich durch die Konvertierung die virtuelle Hardware ändert und Windows gleich beim ersten Boot eine neue Aktivierung innerhalb von drei Tagen fordert.

Auch wenn es sich hierbei ja um eine offizielle Windows-Trial von Microsoft handelt, ist eine Reaktivierung nicht erlaubt:

Es ist also ziemlich sinnlos, die Microsoft-VM unter Vmware zu nutzen.

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