Rapid Gun 15-02-08: SCO, „gute“ Würmer und der KGB

  • Nachdem SCO im vergangenen Septemver Gläubigerschutz beantragen musste, hat das Unternehmen nun doch wieder eine dicke Finanzspritze erhalten. Bekannt wurde der Unix-Spezialist in den vergangenen Jahren vor allem wegen einem Patentstreit um die Markenrechte an Linux.
  • The Guardian entschuldigt sich: Eugene Kaspersky, der Gründer von Kaspersky Lab, war doch nicht beim KGB.
  • Microsoft soll an „guten“ Würmern arbeiten, die Patches und Updates verteilen: „Because no central server needs to provide and coordinate all the downloads, Software patches that spread like worms could be faster and easier to distribute because no central server must bear all the load.“
  • TK-Anbieter, die sich ohne rechtliche Grundlage, an US-Überwachungsmaßnahmen beteiligt haben, sollen amnestiert werden: „[…] give legal protection to phone companies that cooperated in President Bush’s program of eavesdropping without warrants.“ Damit die armen Unternehmen in Zukunft nicht mehr illegal handeln müssen, werden die entsprechenden Gesetze angepasst.
  • Das Service Pack 1 für Vista ist nun für Technet- und MSDN-Abonnenten erhältlich. Heise.de meldet jedoch Bedenken an und rät dazu, noch abzuwarten: „Alle anderen müssen sich noch weiter gedulden, und das wohl aus guten Gründen. So setzt die Installation des SP1 via Windows-Update einige andere Patches voraus, die Microsoft vorab per Autoupdate verteilt.“ Ein umfangreiches PDF-Dokument mit einer Übersicht über das Vista-SP1 findet sich hier.

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