Anleitung: Mehr Speicherplatz in Virtual Box

Virtual Box bietet keine Möglichkeit, die virtuelle Festplatte in einem virtuellen PC nachträglich zu vergrößern. Man kann mit Hilfe des „Managers für virtuelle Laufwerke“ zwar zwei zusätzliche virtuelle Festplatten einbinden, aber die Größe der bei der Installation vorgegebenen Platte lässt sich nicht mehr ändern.

Mit Hilfe einer Live-CD und den folgenden Tipps funktioniert es aber trotzdem: Dabei wird eine zweite, größere virtuelle Festplatte als Slave eingebunden, der Inhalt der alten virtuellen Platte hinüberkopiert, die neue Platte als Master eingesetzt und schließlich die Partition angepasst.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung basiert auf zwei kurzen Beiträgen aus dem Virtual-Box-Forum.

Ich habe einen virtuellen PC mit Windows XP als Gast verwendet, die beschriebene Methode müsste aber auch mit einem virtuellen Linux-PC funktionieren.

Vorneweg: Man sollte unbedingt ein Backup des virtuellen PCs anlegen, bevor man anfängt, die virtuellen Festplatten zu verändern. Ein paar Tipps dazu finden sich ebenfalls im Virtual-Box-Forum.

Nun aber zur Anleitung:

Neue virtuelle Festplatte erstellen

Zuerst muss man mit dem „Manager für virtuelle Laufwerke“ eine neue virtuelle Festplatte in der gewünschten Größe anlegen. Zuerst also die VM beenden, dann in der Konsole auswählen und auf „Ändern“ klicken. Es öffnet sich das Einstellungsfenster. Dort „Festplatten“ auswählen und das Häkchen vor „Primärer Slave“ setzen. Dann rechts auf das gelbe Icon mit dem grünen Pfeil klicken, um den „Manager für virtuelle Festplatten“ zu öffnen. Mit „Neu“ und Hilfe des Assistenten kann jetzt eine neue virtuelle Festplatte in der gewünschten Größe erstellt werden. Mit „Auswählen“ bestätigen.

Virtuelle Maschine von Live-CD booten

Nun muss man die virtuelle Maschine von einer Linux-Live-CD booten. Ich habe dazu die System Rescue CD verwendet, die man auch später zum Vergrößern der Systempartition verwenden kann, aber man kann auch zum Beispiel Knoppix oder die Live-CD von Ubuntu nehmen. Wichtig ist, dass dd, fdisk und gparted enthalten sind (Danke an „eiffel56“ für die Hinweise).

Die Live-CD also als ISO-Image herunterladen und in der VM einbinden. Dazu klickt man im Einstellungsfenster der VM auf „CD/DVD-ROM“ und wählt „ISO-Abbild“ aus.

Danach wieder auf das kleine Symbol rechts klicken, um erneut den Manager für virtuelle Festplatten zu öffnen. Diesmal aber auf „Hinzufügen“ klicken und jetzt in dem Öffnen-Dialog das eben heruntergeladene ISO-Image der Live-CD auswählen. Mit „Auswählen“ und „OK“ bestätigen. Die VM kann nun gestartet werden. Falls der virtuelle PC nicht von dem ISO-Image bootet, das virtuelle Bios anpassen.

Inhalte der virtuellen Festplatte kopieren

Nachdem die System-Rescue-CD gebootet ist, kopieren wir den kompletten Inhalt der alten virtuellen Festplatte auf die neue. Dazu brauchen wir die Linux-Befehle fdisk und dd.

Zuerst lassen wir uns mit dem Befehl

fdisk -l

anzeigen, welche Bezeichnungen die Festplatten unter Linux haben. Die richtigen Einträge erkennt man an den Größenangaben.

Bei mir sind es /dev/sda als alte virtuelle Festplatte und /dev/sdb als neue virtuelle Festplatte. Der Befehl

dd if=/dev/sda of=/dev/sdb

kopiert die Inhalte. Das dauert je nach Umfang und Geschwindigkeit der Festplatte eine Weile.

Anmerkung: Wenn man beim Booten nicht aufpasst (wie ich, hust), bootet die System Rescue CD mit der englischen Tastatureinstellung. Dort ist das „ß“ der Buchstabe „-„, „´“ (oben rechts neben Backspace) ist „=“ und „-“ ist „/“.

Sobald der Kopiervorgang abgeschlossen ist, kann man das Live-System mit

shutdown -h now

herunterfahren.

Virtuelle Festplatten tauschen

Nach dem Kopieren kann man nun die neue virtuelle Festplatte als Haupt-Festplatte eintragen: Dazu mit „Ändern“ wieder das Einstellungsfenster öffnen und „Festplatten“ auswählen. Zuerst das Häkchen vor „Primärer Slave“ entfernen und dann bei „Primärer Master“ rechts auf das grüngelbe Icon klicken. Jetzt die größere Platte auswählen und bestätigen.

Virtuelle Festplatte vergrößern

Nun muss man den virtuellen PC noch einmal von der Live-CD booten, um die Systempartition zu vergrößern. Mit dem Befehl startx startet man die grafische Oberfläche. In dem geöffneten Terminal-Fenster lässt sich mit dem Befehl gparted anschließend das Partitionsprogramm aufrufen.

Hier nun die zu bearbeitende Partition auswählen und „Resize/Move“ auswählen. Es öffnet sich ein kleines Fenster, in dem man den Balken ganz nach rechts zieht, um den gesamten Platz zu belegen. Dann auf „Resize/Move“ klicken und danach zwei Mal auf „Apply“, um die Änderungen durchzuführen. Nun die grafische Oberfläche beenden mit Rechtsklick auf den Desktop und zwei Mal „Exit“. Der Befehl shutdown -h now beendet dann das Live-System.

Partition anpassen

Bevor man den virtuellen PC nun wieder normal starten kann, muss man zuerst noch das ISO-Image der Live-CD wieder entfernen: Das geht über „Ändern“, „CD/DVD-ROM“ und dann Auswahl von „CD/DVD-Laufwerk des Hosts“. Jetzt den virtuellen PC starten. Windows merkt die Änderung an der virtuellen Festplatte und führt einen Festplattencheck durch.

Anschließend steht der virtuelle PC mit dem erweiterten Speicherplatz zur Verfügung.

Weitere Beiträge zum Thema Virtualisierung:
Kostenlose Desktop-Virtualisierung: Eine Übersicht
Vmware: Virtuelle Festplatten vergrößern
Tipps zum Fearless Browser von Moka5
Mini-Howto: Zwei Internetverbindungen an einem PC mit Vmware

0 Gedanken zu “Anleitung: Mehr Speicherplatz in Virtual Box

  1. Schöne Anleitung, hat super funktioniert.
    Wäre vielleicht noch gut, hinzuzufügen, dass man danach die alte Festplatte löschen sollte 😉

  2. Bei mir hats leider nicht so ganz funktioniert. Gparted hat die Größenänderung der (NTFS-)Partition mit einer Fehlermeldung abgebrochen (an deren genauenWortlaut ich mich leider nciht mehr erinnere). Beim anschließenden Neustart hat Windoof (2000) offenbar nichts bemerkt und zeigt die Partition weiter in der alten Größe von 4 GB an. Starte ich die VM aber erneut über die Live-CD, zeigt mir Gparted die neue Größe von 10 GB an.

  3. Ich weiss jetzt leider auch nicht, ob es am Fehler von Gparted oder an Windows 2000 liegt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Windows 2000 die Vergrößerung gar nicht bemerkt. Ich würde mal probieren, ob sich der zusätzliche Speicherplatz als zweite Partition einbinden lässt.

  4. Danke für die Hilfe, aber ich setze das Windows gerade in einer frischen VM neu auf. Erschien mir doch sicherer. Und viel Arbeit ist es nicht. Windows und 2-3 Progrämmchen, auf die man auch unter Linux nicht verzichten kann….

  5. danke für den tipp!!

    windows host + debian vm

    musste allerdings im gparted noch die partitionen hin und herschieben da der freie platz hinter der swap partition lag, was aber ohne probs geklappt hat.

  6. Super Tipp, vielen Dank!

    Hatte genau die gleiche Situation wie von Margin-Auto beschrieben, habe Ubuntu 8.04 Live CD benutzt um die Partionen zu bearbeiten. Leider wurde während gParted gearbeitet hat das Laufwerk gemounted weshalb der Vorgang abgebrochen weden musste (was btw auch in der Fehlermeldung steht ;))… Lösung: Automount abschalten, danach kann gParted fehlerfrei die Partion korrigieren und auch Windows hat keine Probleme damit.

  7. Hm, ich habe eine neue Partition eingerichtet (Dynamnisch wachsend, 16GB).
    Das Kopieren mit dd … hat funktioniert, ebenso die Größenänderung mit gparted.

    Wähle ich nun die neue Platte als Primären Master und starte, kommt diese Meldung:

    „NTLDR fehlt
    Neustart: Taste drücken“

    Bei Tastendruck kommt nochmal die Meldung „Neustart: Taste drücken“, und mehr geht nicht. *seufz*

    Das Virtuelle System ist WinXP ohne ServicePacks.

    Hast Du eine Idee, Andreas?
    Viele Grüße
    Lauscher

  8. Bei mir funktioniert das Ganze nicht. Zum einen kann ich kein Häkchen vor “Primärer Slave” setzen sondern nur eine Platte auswählen und die dann als, z.B primärer Slave setzen. Starte ich dann das iso.Image und öffne ein Terminal sehe ich mittels fdisk -l nur die eine ausgewählte Festplatte.

    OS Ubuntu 8.04 Host
    Gast XP Pro
    VirtualBox 1.6.2

  9. Du musst die bestehende Platte auf „primärer Slave“ setzen und dann eine neue, größere anlegen, wenn ich mich richtig erinnere. Dann hast du auch zwei Platten in deinem virtuellen PC zur Verfügung.

  10. So clever war ich auch schon, brachte aber nichts. Ein Update auf 2.04, mit einem neuen Windows, von VirtualBox schrottete gleich mal das ganze Virtuelle System, es ist nun keine ordenliche Anzeige mehr möglich ein downgrade ist nun auch nicht mehr möglich.

  11. Hallo Andreas,
    da muß ich wohl Abbitte leisten, Deine Anleitung funktioniert. Sie hat nur einen kleinen Stolperstein, man muß erstmal die neu erstellte Festplatte hinzufügen, dann erst kann man die Häckchen setzen um diese dann als Master oder Slave zu deklarien.

  12. Wenn Windows die veränderte Größe der Festplatte nicht bemerkt muß man einen Festplattencheck beim nächsten Neutstart erzwingen!
    Wie? -> sehr einfach!
    Windows in Vbox normal starten. Dateimanager öffnen, Rechtsklick auf Laufwerk C:, auf Eigenschaften dann Extras klicken, Jetz Prüfen klicken, Häkchen bei „Dateisystem…“ und „Fehlerhafte Sektoren…“ setzten dann OK.
    Windows teilt daraufhin mit, dass der Befehl erst beim nächsten Neustart durch geführt werden kann. Vbox-Rechner neu starten und die Festplattenprüfung wird durchgeführt. Fertig! Grüße

  13. Gibt es eine Möglichkeit, eine Vista-Partition zu vergrössern?
    Mit den Anleitungen zu XP hatte ich bis jetzt keinen Erfolg.
    Und: Die Vista CD habe ich nicht mehr zur Verfügung.

    Host: Debian Gnu/Linux
    Guest: Vista

  14. Wenn das Vergrößern mit Vista partout nicht klappen will, gibt es immer noch die Möglichkeit, eine zusätzliche virtuelle Festplatte als zweite Partition einzubinden. Ist zwar nicht das gleiche wie eine vergrößerte Systempartition, bietet aber immerhin zusätzlichen Speicherplatz innerhalb der virtuellen Maschine.

  15. Ja, das funktiniert natürlich.
    Die Situation ist die, dass ich die Systempartition blöderweise so klein (10 GB) erstellt habe, dass nicht mal ein Service Pack Upgrade geht.

  16. Bei mir hat heute in der beschriebene Art und Weise die Vergrößerung einer Festplatte mit Windows 7 geklappt. So konnte ich die Festplattenkapazität von 10 GB auf 20 GB erhöhen.

    Host: Mac OS X 10.5
    Gast: Windows 7 beta

  17. hallo und vielen Dank,
    bei mir hat das ganze prozedere leider nicht geklappt.
    habe zwar alles genauso durchgeführt (sogar 2mal)
    aber tatsächlich kommt am Ende, wenn ich das vergrößerte System starten will die fehlermeldung:
    Fehler beim Lesen des Datenträgers. Neustart mit Strg-Alt-Entf.n
    Habe beim zweiten mal extra darauf geachtet, dass die partition auf boot steht… trotzdem…
    Habt Ihr noch einen Tip?
    Vielen Dank für die Mühe

  18. Herzlichen Gruß!
    Danke, ich stand leider auch schon am Beginn meiner Virtualisierungserfahrung vor der Tatsache, dass die virtuelle Festplatte zu klein dimensioniert war.
    Ich habe sie fast verdreifacht auf 16 GB.
    Die Vergrößerung der Partition (resize) mit gparted gelang mir aber erst im zweiten Anluf (zuerst endete der Vorgang mit einer Fehlermeldung).
    Jetzt aber ist sie auch im Gast-System mit voller Kapazität benützbar!
    Vielen Dank noch einmal!

    Måx

  19. Hallo,
    nach so einer Erklärung hatte ich gesucht. Da ich Windows Werkzeuge verwendet habe brauchte ich nur zu wissen wie. Kurz gesagt:
    1. Neue große virtuelle Platte angelegt.
    2. Die neue Platte als Slave eingebunden.
    3. XP gebotet und mit dem Datenträgerverwaltung die neue Platte eingerichtet.
    4. Mit Festplattentool (Paragon Festplatten Manager) die 1.Festplatte auf die neue kopiert und danach die Partition wieder vergrößert.
    5. Alte Platte raus und neue als Master eingerichtet, fertig.

    Danke für die Anleitung.

  20. Hi,
    die 1:1-Kopie mit dd auf eine größere Platte funktioniert leider nicht mit Windows 2000. Aber mit HDClone 3.7 von Miray Software klappts dann doch (die Free Edition ist kostenlos). HDClone scheint noch Anpassungen an den Partitionsdaten vorzunehmen, weshalb es damit funktioniert.
    Bye.

  21. Das Problem beim Klonen unter VirtualBox ist, dass die von VirtualBox angegebene DIsk Geometry nicht zur tatsächlichen Größe passt (durch Zufall kann es funktionieren und dann funktioniert obige Anleitung auch).

    Weitere Infos dazu unter: http://brionetka.com/linux/?p=82 (der Abschnitt mit „A disk read error occurred“), schon einmal den Hexeditor der Wahl auspacken…

    Ansonsten kann man sich die Zwischenschritte mit GParted dann übrigens sparen; das kann kopieren und resizen in einem Rutsch.

  22. Das macht Sinn mit der unterschiedlichen Disk Geometry. Leider funktioniert der Tipp dann aber nur mit vmdk-Images. Kann man auch bei vdi-Images die Disk Geometry nachträglich anpassen?

  23. wenn ich zB. mein Ubuntu vergrößern will geht dies absolut nicht !
    hat auch seinen grund das kopieren usw. mag ja alles klappen aber wenn ich nun den die größe ändern will habe ich im gpartet diese Aufteilung:

    /dev/sda1 <— Dateisystem
    /dev/sda2 <—Extendend (linux Swap)
    /dev/sda3 <— die neue platz der hinzugefügt werden soll.

    geht aber nicht denn laut aussage müste die platte um sie zu vergrößern direkt neben der sda1 plattenpartiton sein.

    sprich ich habe oben in der liste jetzt 3 partitionen wobei ich die erste und die zweite per „Größe ändern/Verschieben“, arbeite mit der Ubuntu Live Cd 9.04, also geht das ganze so schoneinmal nicht zumindest nicht bei Ubuntu !

    So und jemand ne idee ?
    Wie gesagt das system läst sich straten nur ohne die neue größe die sich leider nicht verschieben läst.

  24. Wenn man mit gparted oder qparted die neue Festplatte vergrößert hat, sollte man nicht (wie ich – uups) vergessen die Partition auch wieder auf „Aktiv“ zu setzen, damit man auch von der größeren Platte booten kann.

  25. Vielen Dank für die tolle Anleitung.
    Hat auch alles geklappt, bis auf dass XP nicht erkennt, dass die Festplatte nun 60GB gross ist 🙁
    Auch Thomas Tipp mit dem erzwungenen Festplattencheck hat nicht geholfen 🙁
    Ein Freeware Tool zum Vergrößern der Partition unter XP gibt es wohl nicht, wie?

  26. Vielen Dank für die tolle Anleitung.
    Mit Einsatz einer Klonsoftware (z.B. Acronis) geht es meiner Meinung noch einfacher, heute getestet!
    1. Klonsoftware installieren
    2. Vm ausschalten
    3. Neue Festplatte als Primären Slave einbauen
    4. VM starten
    5. Festplatte mit Klonsoftware klonen
    6. Alte Festplatte löschen
    7. Neue Festplatte als Primären Master einbauen
    fertig

  27. Wenn Du der ganzen Geschichte noch etwas Dampf machen möchtest, gibst Du dem dd eine Bytesize mit auf den Weg:

    dd if=/dev/sda of=/dev/sdb bs=4096

    Dieser Wert kann auch noch größer gewählt werden und kennzeichnet die Bytes, die „in einem Rutsch“ gelesen und geschrieben werden. Standart ist 512.

    Auf meinem Notebook liege ich mit einer bytesize von 4096 bei circa 1GB pro Minute 😉

  28. Fast zwei Jahre nach der Aufgabe dieser Anleitung habe ich dieselbe Situation und hat es bie mir unter folgenden Umgebung super funktioniert:

    Host: Ubuntu 9.10
    Gast: Windows 7 Pro
    Virtualbox Version 3.1.2 R56127
    System Rescue Disc 1.3.2

    VDI von 25 auf 40GB reibungslos vergrößert !

    Danke

  29. Es steht mir aber ein nerviges Problem vor:
    Windows 7 ist durch den Festplattenwechsel nicht mehr aktiviert, und ich kann es übers iNet nicht mehr aktivieren. Ich bekomme andauernd einen Fehler.

  30. Wie Lauscher schon schrieb:

    ># Lauscher
    >October 28th, 2008 at 23:13

    >…
    >“NTLDR fehlt
    >Neustart: Taste drücken”
    >
    >Bei Tastendruck kommt nochmal die Meldung “Neustart: Taste drücken”, und mehr geht nicht. *seufz*
    >…

    Hab es jetzt das 4x getestet ohne Erfolg!

  31. So letzter Test!

    wenn ich nach dd if=/dev/sda of=/dev/sdb die neue HDD boote ist sie unbrauchbar!

    Mein System: Ubuntu 9.10 – VirtualBox 3.1.2 r56127
    Gastsystem: alte HDD (WinXP 20GB) —> neue HDD (WinXP 100GB)

  32. Die Anleitung ist sehr kompliziert geschrieben, leider. Arbeitest du bei Microsoft als Handbuchautor?

    Für Leute mit „Brain“ hier die Kurzfassung deiner Anleitung:
    a. Neues Laufwerk mit der gewünschten Größe erstellen und in die virtuelle Maschine als zusätzliches Laufwerk einbinden.
    b. Boot-Medium (z.B. Ubuntu-Live-CD) als ISO einbinden und als Startlaufwerk auswählen.
    c. Mit sudo fdisk -l die Laufwerke betrachten.
    d. Mit sudo dd if=/dev/sda of=/dev/sdb die Laufwerke kopieren. Dauert etwas.
    e. Beenden, altes Laufwerk entfernen, neue Platte als Primäres Laufwerk konfigurieren.
    f. Von Live-CD starten und mit sudo gparted das Laufwerk auf maximale Kapazität vergrößern.
    g. Beenden, ISO entfernen, HDD als Bootlaufwerk konfigurieren. Fertig.

    Gerade einen Guest „WinXP Pro“ 10GB unter Host „Ubuntu 9.10“ auf 40GB vergrößert. Problemlos.

  33. Jau, sauber, sehr gute und ausführliche Anleitung, auch für nicht-Spezis wie mich :-), hat mir einiges an Kopfzerbrechen erspart, vielen Dank!!!

  34. Hi,
    vielen Dank für die Anleitung, hat bei mir jedoch an einer Stelle nicht geklappt: Die Booloardinformationen für NTFS stimmten nicht mehr nach dem kopieren.
    Das hat dann zur Folge, dass statt eines Starts von Windows nurnoch „a disk read error occured“ erscheint und man erstmal nicht weiterkommt.
    Das konnte ich aber mit dem Tool „testdisk“ (ebenfalls in der rescue-cd enthalten) beheben (das dabei durch seine Menüführung wunderbar unterstützt) und hab so die WinXP Platte von 2 auf 20GB vergrößert 🙂
    Danke nochmal 🙂

  35. Dank der Anleitung konnte ich meine Systemfesplatte vergrößern. Ich konnte allerdings nicht sofort auf die neuer erstellte Virtuelle Platte kopieren. Ich musste erst innerhalb des virtuellen XPs die neue Festplatte initialisieren und partitionieren.

    Danach erschien auch bei Aufruf von „fdisk -l“ nicht mehr die Anmerkung „dev/sdb doesn’t contain a valid partition table“.

    Vielen Dank für die gute Beschreibung!

  36. Danke für dieses Tutorial.
    Ist so immer noch gültig und hat mich direkt auf die richtige Fährte gebracht.

    Allerdings kann man das bereits komplett mit GParted unter der Ubuntu10 LiveCD erledigen:

    Dort gibt es im Kontextmenü (rechte Maustaste) die Option „Partition kopieren“, nachdem man vorher die Quellpartition ausgewählt hat und wenn man die gerade angelegte, unformatierte Ziel-Festplatte anklickt, findet man dort die Option „einfügen.

    Alternativ (Falls VBox den MBR benötigt / Ich habe das einfach mal gemacht) vorher mit „dd if=/dev/hda of=/dev/hdb bs=512 count=1“ vorher den Masterboot Record kopieren, mit Gparted die Festplattengröße anpassen und dann mit der gerade genannten Option kopieren.

    Windows7 hat nicht bemerkt dass es verändert wurde 😀

  37. Danke für die Idee … sollte eigentlich jeder wissen, der irgend ein Unix Derivat mal per Kommandozeile benutzt hat *selber patsch* 😉 aber manchmal hat man auch in der IT Bretter vorm Kopf.

    Ich hab übrigens ein Image von GParted (114 MB) benutzt, reicht völlig aus, dazu braucht man kein Ubuntu oder Knoppix.

    Mein Win 2003 Server Plattenimage hat am Anfang etwas gezickt aber nach den internen Platten Recovery Läufen klappt nun alles.

    Gruß Jo

  38. Ich habe meine bestehende Virtbox in eine größere Partition eingebunden. Dabei gingen alle meine Aktivierungen verloren. Wie kann ich so etwas verhindern?

  39. Super klasse!

    Hat funktioniert mit Apple OsX 10.6.2 als Gast und Windows 7 (64Bit) in der Virtual Box. Vergrösserung von 20 GB (Dynamisch) auf 32 GB (Fix) da die Dynamik nicht sonderlich gut funktioniert (Auslagerungsspeicher etc.).

    Vielen Dank für die tolle Anleitung!

  40. für alle die eine virtualbox-hdd mit mac os x darauf vergrößern wollen:

    gparted bzw. parted können keine HFS+ partitionen vergrößern, nur verkleinern – weiß der kuckuck warum. obige anleitung funktioniert also nur bis zu dem punkt, wo man die HFS+ partition vergrößern will, stattdessen geht wie folgt vor:

    1) nach dem kopieren mit „dd if=.. of=..“ habt ihr freien speicherplatz auf eurer neuen hdd
    2) erstellt dort eine neue HFS+ partition (ging bei mir erst mit gparted von der partedmagic-linux-liveCD)
    3) neu booten der vm von der neuen HDD ohne live-CD und ohne die alte mac os HDD
    4) unter mac os ein terminal starten und „diskutil list“ eingeben: es erscheinen mindestens die zwei HFS+ partitionen, sie haben bezeichnungen wie zB disk0s1 und disk0s2
    5) dann verschmelzen wir beide partitionen zu einer: „diskutil mergePartitions HFS+ LeopardX disk0s1 disk0s2“. dabei stehen die optionen HFS+ für das fielsystem und LeopardX soll das neue label der neuen gemeinsamen partition werden. disk0s1 und disk0s2 sind die beiden zusammenzuführenden partitionen

    das wars… hat bei mir geklappt, hab eine 20GB mac os x partition in meiner virtualbox auf 30GB erweitert.

  41. Hervorragend! Nur beim Partitionieren hat´s eine Fehlermeldung gegeben, der Server ist schon running oder etwas ähnliches. Aber kein Problem: ich habe einfach die Partition mit EPM unter WinXP vergrößert, muss man ja nicht mit Linux machen.
    Besten Dank!

  42. Hi,

    heißen Dank! Super Beschreibung und funktioniert auch mit Win7 (eben durchexerziert 🙂
    Und lass Dich nicht durch ewiges Gemecker bremsen. Man kann es niemals allen Recht machen.

    Gruss,

    Udo

  43. Host: Ubuntu 9.10
    VM: Win XP

    Habe die Schritte EXAKT wie oben durchgeführt. Es funzt ! Und zwar ganz genau so, wie beschrieben.
    Astrein !

    Vielen, vielen Dank !

  44. hallo,

    ich habe heute die anleitung gefunden und bin exakt danach vorgegangen.
    hat absolut perfekt geklappt! hätte ich wohl anders nie hinbekommen.

    vielen dank und beste grüße!!

  45. Hallo,

    auch ich möchte mich hier einreihen und für diese tolle Anleitung bedanken. Das ist genau was ich gesucht und gebraucht hatte. Hat alles einwandfrei funktioniert.

    Viele Grüße
    André

  46. @jurgen
    Wurde die Festplatte bei der Erstellung „gefixt“ funktioniert das nicht, nur bei dynamischen vdi’s und vhd’s.

  47. Danke für die Anleitung!
    Nachdem ich beim ersten Versuch die Festplatte mit Gparted bis auf den letzten MB zu vergrößern eine Fehlermeldung bekam, habe ich noch einmal Resize/Move gewählt und die Festplatte um ein paar MB verkleinert(shrink) so dass etwas „unallocated“ Speicherplatz entstand(Etwa 10 MB).
    Das hat Gparted dann ohne Fehlermeldung gemacht.
    Jetzt ist die Festplatte vergrößert und ich kann sie ohne Einschrännkung benutzen!

  48. Danke, hat super geklappt. Zwar ist die Verwaltung der virtuellen Platten bei VBox 4 etwas anders. Aber das ist kein Problem. Win7 hat nun wieder mehr Platz.

  49. beim kopieren mit dd würde ich unbedingt noch einen Bytesize-Parameter anhängen, wie Jörg Kalisch schon gesagt hat. Ohne diesen dauert das bei mir nämlich ewig.
    „dd if=/dev/sda of=/dev/sdb bs=128k“ z.B.

    vielleicht kann man das im artikel ja dementsprechend editieren damit sich niemand mit stundenlangem kopieren ärgern muss.

    Ansonsten super Anleitung, vielen Dank!
    lg, Patrick

  50. Super Anleitung. Funktioniert auch unter Windows 7. Einzig VirtualBox sieht inzwischen oder zumindest bei mir etwas anders aus. DVD-Laufwerk und Festplatte findet man unter Massenspeicher. Hier muss man am Controller durch das drücken auf das + eine Neue Festplatte erstellen.

    Grüße
    Max

  51. Moin,

    Deine Anleitung hat leider gar nicht funktioniert: Host ist „Windows 7“, Gast ist Windows XP. Beim Durchführen der Aktion kam es am Ende beim Booten von XP zu folgenden Fehler „Could not find NTFS-Loader, press STRF+CRTL+DEL to reboot“.
    Es gibt aber eine wesentlich einfachere Methode als dieses Rumfrickeln: Wenn ihr eine dynamische wachsendes Medium als Festplatte habt. Einfach mal vboxmanager modifyhdd –help ausprobieren. Dann wisst ihr alles was ihr braucht. Hat bei mir super funktioniert und hat keine 2Min gedauert.
    mfg

  52. Moinsen,

    Danke, war die einizig brauchbare Anleitung derer ich habhaft werden konnte. Win 7 Host, win 7 gast….hat funktioniert. war etwas fummelig, da mit der neuen V.Boxversion 4.1.6. unter Win7 einiges anders ist:

    1.Das CD-Rom Laufwerk wird unter „Ändern“ bei „Massenspeicher“ eingehängt und als Medium das Iso angewählt.

    2. Hat man wie bei mir SATA Laufwerke statt IDE, wird nicht Primary und Secondary Slave gewählt, sondern der SATA-Port. SATA-Port 0 ist vergleichbar dem Primary Master (Bootsection)

    Die Nummer mit vboxmanager modifyhdd mit dem VBoxmanager geht bei mir leider nicht.

  53. fantastico!
    besonders für windows-klicker wie mich, die bei (linux) cmd.-line syntax sonst schnell die krise kriegen.
    2te festplatte, knoppix, dd-kopieren, gparted… subba! da hätt‘ ich sonst stundenlang für gebraucht!
    vielen dank!

  54. Kompliment für diese Anleitung. Mit einem Alter von inzwischen fast viereinhalb Jahren ist sie noch immer mit Abstand das Beste was sich im Netz finden lässt. Sie ist so anschaulich, dass auch ich als DAU damit klar komme, auch wenn nicht mehr alles ‚up to date‘ ist. Meine Festplatte ist über einen SATA-Controller eingebunden, da erübrigt sich diese Master-Slave-Geschichte. Und ein Hinweis für das Verschieben der Swap-Partition bei Linux-Gastsystemen wäre vielleicht nicht schlecht. Ein Überarbeiten wird sich sicher lohnen, dann hilft die Anleitung auch im Jahr 2017 noch Usern weiter 🙂

  55. Hallo und hiermit vielen Dank. Hat super geklappt. Windows 7 Professional 64bit Host, Windows 32bit Professional Client auf Oracle Virtual Box 4.1.14r77440 und systemrescuecd-x86-2.7.0 (15. Mai 2012)

  56. Bei mir hat diese Anleitung nicht funktioniert. gparted hat immer mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Jetzt habe ich einen Klon der alten virtuellen Platte mit HDClone erstellt. Funktioniert bestens – hätte ich diesen Tipp mal sofort gefunden und verwendet, gespart hätte es mir 2 Stunden Arbeit!

  57. Danke für die Anleitung. Hat bei mir leider nicht geklappt, die neue Platte kann ich zwar nach der Vergrößerung der Partition in VBox (4.1.16) einhängen, das darauf befindliche XP startet aber nicht …

    Der Tip mit HDClone war Gold wert – es geht, auch wenn die Kopie ohne exklusiven Zugriff efolgte. Danke!

  58. Danke für die super Anleitung!

    Kleine Anmerkung:

    1. Kein einfaches Medium, sondern gleich eine neue Platte (Bootplatte!) erzeugen. Spart den Ärger mit dem nachträglichen Aktivsetzen.

    2. Vor dem Abschnitt „Virtuelle Festplatte vergrößern“ MUSS ein erstmaliger Start der neuen Platte und anschließendes sauberes Herunterfahren erfolgen.
    gParted zeigt sonst ein Ausrufezeichen vor der neuen Festplatte und eine Vergrößerung unter Umständen nicht möglich.

    MfG

  59. Hallo zusammen,
    herzlichen Dank für die Anleitung-hat super geklappt und das sogar bei einer dynamischen Platte

    Super Anleitung

    Danke
    HoDam

  60. Top, hat bei mir alles super funktioniert selbst mit mehreren Partitionen und SATA Controller! Ein Update auf einen aktuellen Stand empfehle ich aber trotzdem 🙂

    so long,
    greg

  61. top anleitung, hat alles wie beschrieben geklappt:)

    hatte auch zum testen eine 10gb-platte für winxp sp3 erstellt, die sich dann aber als viel zu klein herraustellte…

    naja, jetzt sinds 100 😀

    mfg plutoniumsulfat

  62. Hat super geklappt auch mit Ubuntu 12.04. Den Swap musste ich zwar erst löschen, und nach dem vergrößern wieder anlegen … ging aber reibungslos.

    Vielen Danke für die Anleitung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *