Eeedora: Fedora für den Eee-PC

Martin Andrews hat mit Eeedora eine neue Linux-Distribution auf Basis von Fedora 8 von Redhat zusammengestellt, die für den Eee-PC optimiert ist. Eeedora ist eine Alternative zum vorinstallierten Xandros-Linux, das unionfs als Dateisystem nutzt. Unionfs gibt den Platz für eine gelöschte Anwendung nicht mehr frei. Es würde also nichts nutzen, beispielsweise das vorinstallierte Open Office zu löschen, weil unionfs danach immer noch denselben freien Platz wie vorher meldet.

Der Download von Eeedora ist 312 MByte groß. Als Desktop-Manager wird XFCE verwendet. Wer will, kann Gimp, Open Office, Thunderbird etc. nachinstallieren. Generell ist Eeedora darauf ausgelegt, möglichst sparsam mit den begrenzten Ressourcen des Eee-PC umzugehen. Das mitgelieferte Xandros belegt mit seinem Desktop-Manager IceWM beispielsweise bereits knapp 3 GByte Platz der hierzulande erhältlichen 4-GByte-Variante.

Wenn man über ein externes CD-ROM-Laufwerk mit USB-Anschluss verfügt, brennt man sich das ISO-Image auf eine CD und installiert Eeedora darüber. Ansonsten kann man auch einen USB-Stick verwenden und den Eee-PC davon booten. Die einzelnen Schritte sind im Eeedora-Wiki beschrieben.

Und so sieht Eeedora aus (Screenshot vom Eeeuser-Wiki):

Eeedora befindet sich noch in der Entwicklung und läuft noch nicht ganz so rund, wie das vorinstallierte Xandros: Übersicht über bekannte Probleme.

Noch kurz zum Eee-PC: Die Erhältlichkeit scheint hierzulande immer noch schwierig zu sein. Ich habe aber gehört, dass Amazon seit ein oder zwei Tagen Mails mit dem Hinweis verschickt, dass man nun den Eee-PC wieder vorbestellen könne. Allerdings ohne Angabe, wann mit einer Lieferung zu rechnen sei. Am kommenden Dienstag wird jedenfalls eine interessante Pressekonferenz von Asus, Microsoft und T-Mobile auf der Cebit stattfinden, auf der neue Produkte vorgestellt werden sollen.

Weitere Beiträge zum Eee-PC:
Display-Unterschied Eee-PC vs. XO Laptop
Meine Erfahrungen mit dem Eee-PC von Asus

0 Gedanken zu “Eeedora: Fedora für den Eee-PC

  1. Ich finde den Eee-PC eigentlich nicht zu teuer. Akzeptable Subnotebooks gab es bisher noch nie in dieser Preisklasse. Mich stört das kleine Display viel mehr. Zu den Kosten für einen Eee-PC sollte man aber noch eine SDHC-Karte (finde ich besser als einen USB-Stick, der zwar billiger ist, dafür aber aus dem Gerät herausragt) rechnen sowie ein RAM-Upgrade auf 1 oder eventuell sogar 2 GByte Speicher.

  2. Nun 299-369 Euro ist mir zuviel. Dafür bekomme ich ein wesentlich leistungsfähigeres gebraucht Laptop bei Ihhbää.

    Ein neuer Eee PC währe mir max 100 Euro wert und selbst für diesen Preis würde ich es nicht kaufen, weil ich keine 100 Euro übrig habe (-:

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