Es tut sich was beim mobilen Internet

Dieses Jahr ist es wohl endlich soweit, dass mobiles Internet auf dem Handy beziehungsweise einem vergleichbaren Gerät bezahlbar wird. 1&1 hat auf der Cebit gestern eine ganze Reihe neuer Produkte für mobiles Internet angekündigt. Das Unternehmen ist in diesem Bereich ja bereits seit einer Weile sehr aktiv.

Mit dem bisher erhältlichen Pocket Web (basierend auf dem Ogo CT-17) konnte ich vergangenes Jahr schon einmal ein bißchen herumspielen und war wenig beeindruckt. Das Gerät wirkt einfach zu sehr wie billiges Plastikspielzeug. Außerdem konnte man heruntergeladene Informationen nicht auf ein Notebook transferieren. Mein schnelles Fazit damals: Unbrauchbar (für mich), trotz fairem Preis von etwa 10 Euro flat pro Monat.

Dieses Jahr bringt 1&1 den Nachfolger Ogo 2 (Ogo CT-25E) auf den Markt. Das Gerät wirkt auf den Bildern erheblich solider und bringt außerdem ein paar nette Neuerungen mit sich: Display mit 320 x 240 Pixel (statt 240 x 160), verlängerte Laufzeit, mehr Speicherplatz und vor allem endlich ein MicroSD-Slot. Erhältlich soll der Ogo 2 ab Quartal II sein. Ein Preis wurde noch nicht genannt.

Das Smartphone-Angebot will 1&1 auch ausbauen. Neben dem HTC S710 und dem Q9 von Motorola will das Unternehmen ebenfalls im zweiten Quartal zwei Blackberrys ins Programm aufnehmen. Das Pearl 8100 hatte ich schon einmal für ein paar Monate zum Testen und war sehr angetan. Alternativ wird es auch den Curve 8310 geben, der über ein eingebautes GPS-Modul verfügt.

0 Gedanken zu “Es tut sich was beim mobilen Internet

  1. Wirklich hübsch sehen die Kästen aber nicht aus. Möglicherweise ist da auch etwas Evolution nötig, wie bei den einstigen Pocket Organizer zum PDA mit großem Farbdisplay.

  2. Also Ogo 1 kann man komplett vergessen („Plastikklump“). Das Ogo 2 finde ich optisch ganz ok. Aber der größte Nachteil an diesen Modellen ist, dass man dann zwei Geräte mit sich herumschleppen muss. Da sind ein Blackberry Curve oder das HTC beziehungsweise das Q9 schon praktischer. Beim Pearl stört die T9-Tastatur, mit der man kaum länger tippen mag.

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