Das Wiederaufleben von Windows XP

In der Führungsetage von Microsoft müssen in den letzten Wochen die Köpfe geraucht haben. Seit mehr als einem Jahr versucht Redmond das offizielle Ende von Windows XP einzuläuten. Erst sollte schon am 1. Januar 2008 Schluss mit XP sein. Auf Druck der Kunden musste der Konzern den Termin auf den 30. Juni verschieben und dann kommt der Eee-PC und bringt den ganzen schönen Abschiedsplan durcheinander.

Geschätzte drei bis fünf Millionen billige und bei den Kunden heißgeliebte Mini-Notebooks, auf denen ein leicht zu bedienendes Linux läuft, sind sicher nicht im Sinne von Microsoft. Aber dass der Konzern den Trend als so bedeutend einschätzt, dass er sich sogar von seinem Abschied von XP verabschiedet, ist schon erstaunlich. Anders kann ich mir die Kehrtwende in Sachen XP jedenfalls momentan nicht erklären.

Nun ja, wie auch immer. Wer also weiterhin lieber auf XP setzt, hat nun bald ganz offiziell die Gelegenheit dazu. Denkbar wäre auch, sich einen Eee-PC mit XP zu kaufen, ein angepasstes Linux wie Eeedora draufzuspielen und das XP dann für einen anderen Rechner zu verwenden. Die Lizenz ist ja nicht an eine bestimmte Hardware gebunden. Man darf das Betriebssystem nur nicht gleichzeitig auf mehreren Computern installieren.

Stellt sich nun nur noch die Frage, wie lange es dauert, bis Microsoft Asus dazu gebracht hat, ein so rechenstarkes Eee-PC-Modell auf den Markt zu bringen, dass darauf dann auch Vista läuft? Wenn da nur nicht der dann vermutlich wieder viel zu hohe Preis wäre …

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