CCC-Papier zum „Hackerparagrafen“

Der Chaos Computer Club (CCC) hat für eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht eine 39-seitige Stellungnahme zum „Hackerparagrafen“ §202c veröffentlicht.

Ein passender Vergleich in der realen Welt [zu einem Portscanner] ist der Hausbesitzer, der vor der Fahrt in den Urlaub um sein Haus geht, um an allen Türen und Fenstern zu rütteln, um zu prüfen, ob sie auch sicher verschlossen sind. Das Installieren von guten Schlössern und Alarmanlagen gibt ihm keine Gewißheit darüber, ob nicht vielleicht doch eine Kellerluke offensteht oder ein Fenster nur angelehnt ist. Er vergewissert sich also, indem er wie ein Einbrecher vorgeht, der nach einer Schwachstelle sucht, durch die er eindringen kann. Wenn es sich um ein Gebäude handelt, das besonderen Sicherheitsstandards unterliegt, wird er auch testen, inwieweit die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen gegen Einbruchsversuche mit Werkzeugen standhalten. Zu solchen Maßnahmen sind sowohl Hausbesitzer als auch Unternehmen im übrigen von ihrer Versicherung angehalten, sie dienen nicht nur dem Selbstschutz.

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