Eindrücke zum Acer Aspire One A110L

Ich habe jetzt seit ein paar Tagen einen blauen Acer Aspire One A110L. Ein paar Dinge (in ungeordneter Reihenfolge), die mir aufgefallen sind:

Das Display finde ich gut, obwohl es verspiegelt ist. Lästiger ist, dass das Gehäuse um das Display auch verspiegelt ist und man dort schnell jeden Fingerabdruck sieht. Insgesamt wirkt das Gerät jedoch robust und gut verarbeitet.

Die Übersetzung ist lückenhaft, teils sind noch englische Programmversionen installiert (beim Adobe Reader zum Beispiel), manche Anwendungen sind nur zum Teil angepasst wie etwa ein deutscher Firefox mit integrierten Verweisen auf englische Suchmaschinen. Aber das lässt sich ja leicht anpassen.

Die Maustasten links und rechts vom Touchpad sind etwas gewöhnungsbedürftig und außerdem schwergängig. Gut gefällt mir dagegen die Tastatur. Ich konnte vor kurzem auch etwas mit einem Akoya E1210 von Medion herumspielen, dessen Tastatur ich dagegen „klapprig“ fand.

Es liegt kein Recovery-Medium bei. Auf Nachfrage habe ich einen Recovery-USB-Stick erhalten, den ich aber noch nicht ausprobiert habe.

Die Energiespareinstellungen sind etwas mager ausgefallen. So habe ich zum Beispiel keine Möglichkeit gefunden, den Zeitpunkt des automatischen Abschaltens des Displays zu konfigurieren. Nach ein paar Minuten Inaktivität schaltet es sich im Akkubetrieb ab. Beim Einsatz als Internetradio ist das praktisch, nicht jedoch wenn ich den Zattoo-Player laufen lasse.

Inakzeptabel finde ich, dass man das Notebook nicht mit einem Kennwortschutz versehen kann. Mag sein, dass es geht, wenn man sich ausführlicher mit Linux beschäftigt, aber die GUI bietet keine Möglichkeit, ein Kennwort beim Start zu erzwingen. Man kann den Bildschirmschoner mit einem Kennwort versehen und das Notebook gezielt sperren, das ändert aber nichts daran, dass jeder es booten und auf die darauf gespeicherten Daten zugreifen kann. Noch dazu lässt sich das Root-Passwort ja kinderleicht ändern.

Das mitgelieferte Software-Paket ist eine gute Basis. Weitere Anwendungen lassen sich mit relativ wenig Aufwand nachinstallieren. So war es relativ schnell möglich, den aktuellen Firefox 3.0.1 sowie Zattoo zu installieren.

Das Ladegerät ist angenehm klein und schaltet sich automatisch ab, sobald der Akku voll geladen ist.

Insgesamt durchaus ein nettes Gerät, das angenehm klein und handlich ist.

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0 Gedanken zu “Eindrücke zum Acer Aspire One A110L

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  2. Ich finde nicht, dass das ONE einen soliden Eindruck macht. Wenn es warmgelaufen ist, öffnet sich kaum merklich vorn rechts der Spalt zwischen den Gehäusehälften. Dann fühlt sich das Gehäuse dort weich an. Der polierte Rahmen um das Display ist sehr kratzempfindlich. Ich will nicht mehr meckern, weil das Preis / Leistungsverhältnis wirklich gut ist. Ich hatte vorher den EeePC 701 mit in Afrika als Bildertank. Der ist stabil. Leider war mir das Display zu klein u. zu dunkel. (Jetzt hat ihn meine Schwester und rückt ihn nicht wieder raus 😉

  3. Mein positiver Eindruck liegt möglicherweise daran, dass ich zum Vergleich auch einen Akoya E1210 von Medion in der Hand hatte. Dort kam mir die Display-Halterung deutlich wackeliger vor als beim A110L.

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