Backscatter-Spam

Interessanter Artikel über ein Spam-Problem mit Unzustellbar-Nachrichten.

100 E-mail Bouncebacks? You’ve Been Backscattered

Auszug daraus:

Spammers like to put fake information in their e-mail messages in order to sneak them past e-mail filters. Because e-mail filters now just delete messages that come from nonexistent domains, the spammers like to make their messages look like they come from real e-mail addresses. That means, if your e-mail address has been published on the Web somewhere, you’re a prime candidate for backscattering.

Ein Arbeitskollege hat genau dieses Problem. Sein Postfach wird immer wieder von zahllosen Unzustellbar-Nachrichten überflutet. Zuerst dachten wir, sein Rechner wäre vielleicht infiziert und würde heimlich Spam-Mails versenden. Aber das erwies sich zum Glück als Irrtum. Ähnlich beschreibt es der Artikel:

Users often think that the backscatter may be a sign that their computer has been hacked and is sending out spam messages, said Brad Bartman, a global support manager with Text 100, a public relations consultancy. „They look at it and they’re like, ‚Whoa, is my PC infected with a virus?'“ he said.

Bleibt die Frage, was man gegen Backscatter-Spam unternehmen kann? Leider wenig. Wenn das Kind einmal in den Brunnen gefallen ist, kann man es kaum noch herausholen. Da der Absender der Spam-Nachrichten, die bouncen, kaum identifizierbar ist, bleibt einem nur einen lokalen Filter einzurichten, der die Nachrichten in den Spam-Ordner verschiebt.

Sofern möglich, kann man natürlich auch die E-Mail-Adresse wechseln und in Zukunft aufpassen, dass man sie möglichst nie im Web oder im Usenet etc. veröffentlicht. Eine Anzeige gegen Unbekannt, also gegen den eigentlichen Spam-Versender, halte ich dagegen für wenig erfolgversprechend.

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