Virtual Box 2.0 erschienen

Nur zwei Tage nach der Veröffentlichung der Version 1.6.6 hat die Sun-Tochter Innotek das Major Release 2.0 von Virtual Box freigegeben. Die wichtigsten neuen Funktionen hauen mich allerdings nicht gerade vom Hocker:

* 64 bits guest support (64 bits host only)
* New native Leopard user interface on Mac OS X hosts
* The GUI was converted from Qt3 to Qt4 with many visual improvements
* New-version notifier
* Guest property information interface
* Host Interface Networking on Mac OS X hosts
* New Host Interface Networking on Solaris hosts
* Support for Nested Paging on modern AMD CPUs (major performance gain)
* Framework for collecting performance and resource usage data (metrics)
* Added SATA asynchronous IO (NCQ: Native Command Queuing) when accessing raw disks/partitions (major performance gain)
* Clipboard integration for OS/2 Guests
* Created separate SDK component featuring a new Python programming interface on Linux and Solaris hosts
* Support for VHD disk images

Vor allem Verbesserungen bei der Bedienung und Funktionen wie ein bequemes Clonen von VMs hätte ich für sinnvoller gehalten. Außerdem fehlt Virtual Box immer noch eine praktische Möglichkeit, mit vorgefertigten virtuellen Appliances umzugehen. Man kann zwar mittlerweile fertige VDI-Images herunterladen, muss die aber immer noch selbst in einen neuen virtuellen PC einbinden. Im Gegensatz dazu existieren für die VMware-Plattform Hunderte von download- und sofort einsetzbaren virtuellen Appliances.

Virtual Box 2.0: Kurz angetestet

Vor der Installation von Virtual Box 2.0 muss man zuerst eventuell vorhandene ältere Versionen deinstallieren. Beim ersten Programmstart bietet Virtual Box dann eine automatische Konvertierung alter Einstellungsdateien in ein neues Format an.

Zwei der Konvertierungen haben einen Fehler verursacht.

Beide waren nur „gesichert“ und nicht normal heruntergefahrene Systeme. Das reguläre Herunterfahren sollte man also am besten noch vor der Deinstallation der älteren Version durchführen.

So sieht dann die laut Heise „grundlegend renovierte Bedienoberfläche“ aus.

Ich sehe ein paar neue Buttons, aber weder in der Bedienung noch in den einzelnen Menüs hat sich auf den ersten Blick viel verändert. Alles in allem ein eher enttäuschendes „Major Release“.

Update: Die portable Version der 2.0 gibt’s auch schon (via caschy).

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