Sicherheits-Updates für alle

Paul Cooke von Microsoft beschäftigt sich im Windows Security Blog mit der Frage, ob auch Raubkopierer alle Sicherheits-Updates aus Redmond erhalten:

There seems to be a myth that Microsoft limits security updates to genuine Windows users.

Let me be clear: all security updates go to all users.

Not only do all security updates go to all users‘ systems, but non-genuine Windows systems are able to install service packs, update rollups, and important reliability and application compatibility updates. In addition, the users of non-genuine Windows systems can also upgrade a lot of the other software on their computer. For example Internet Explorer 8 has numerous security- oriented features and improvements, and it is available to all users.

Wäre ja auch doof, wenn Abermillionen zusätzliche Windows-Rechner im Internet auf einem uralten Patch-Level wären. Würmer wie Conficker oder früher der Blaster haben gezeigt, wie schnell sie sich verbreiten können allein mit den Systemen, die nicht aktuell gehalten werden.

Bislang ist mir jedenfalls noch kein Fall bekannt, bei dem Microsoft das Verteilen der Updates dazu benutzt hätte, einen Raubkopierer ausfindig zu machen und zu verfolgen. Dem Konzern ist es allemal lieber, wenn ein Anwender eines seiner Produkte als illegale Kopie nutzt, statt sich mit einem alternativen, vielleicht sogar noch kostenlosen Produkt anzufreunden. In Redmond geht es ja nicht mehr nur um verkaufte Lizenzen, darum natürlich auch, sondern um Marktbeherrschung.

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