Symantec: „Fälscht eure Daten!“

Das Geburtsdatum ist ein nicht austauschbares Sicherheitsmerkmal, das besser gefälscht werden sollte.

Das Geburtsdatum ist ein nicht austauschbares Sicherheitsmerkmal, das besser gefälscht werden sollte.

Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, rät Symantec Internetnutzern, beim Ausfüllen von Online-Formularen kreativ zu sein. Der Grund für diese unerwartete Empfehlung ist, dass zum Beispiel das Geburtsdatum der Menschen ein nicht veränderliches Sicherheitsmerkmal ist, das von Unternehmen gerne beim telefonischen Kontakt zur Identifizierung abgefragt wird.

Es macht also Sinn, bei der Anmeldung bei Diensten wie Facebook, Google, Twitter & Co. ein falsches Geburtsdatum anzugeben, damit Unbefugte nicht an diese Daten gelangen können. Wie die FAS weiter schreibt, gilt diese Empfehlung sogar für Betriebe wie Autowerkstätten oder Hotels, die „man getrost mit falschen Zahlen“ füttern könne.

Auch der frühere Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert habe bereits vor zehn Jahren dazu aufgefordert, „Phantasieangaben zu machen, wenn Informationen für einen Vertragsabschluss nicht unbedingt gebraucht werden“.

Interessanterweise halten sich bereits 36 Prozent der von Symantec befragten Deutschen an diesen Rat und machen „bewusst falsche Angaben zu ihrer Identität, wenn sie sich bei Online-Diensten anmelden“, schreibt die FAS. Gut so.

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