Linux 4.0: Patchen ohne neu Booten zu müssen

Updates installieren und dann neu starten.

Updates installieren und dann neu starten, aber nicht bei Linux.

Nach jedem noch so kleinen Update muss Windows neu gestartet werden. Auch die Aktualisierung der installierten Windows-Programme ist aufwändig. Jede einzelne Anwendung muss separat gepatcht werden. Zwar gibt es nützliche Tools wie den Secunia Software Inspector oder Sumo, sie bleiben aber Flickwerk.

Wie viel weiter ist da Linux. Oft reicht ein simpler Befehl wie zum Beispiel yum update unter Fedora, um sowohl das Betriebssystem als auch die installierte Software in einem Schwung auf den aktuellsten Stand zu bringen. Schon jetzt ist dazu anschließend meist kein Neustart des Systems nötig.

Mit Linux 4.0 soll das Rebooten noch seltener werden. Suse und Red Hat haben ihre Lösungen kpatch und Kgraft in den Linux-Kernel 4.0 integriert, von dem vor kurzem der erste Release Candidate RC1 veröffentlicht wurde.

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