Forrester-Studie: Jedes vierte Unternehmen zieht Konsequenzen aus dem NSA-Skandal

Seit Beginn der Snowden-Veröffentlichungen wurde vermutet, dass das umfassende Spionageprogramm der NSA keine positiven Auswirkungen auf die amerikanische Internetwirtschaft haben wird. Nun liegen Zahlen vor.

Laut einer von The Register zitierten neuen Forrester-Studie haben 26 Prozent von 1.668 Befragten angegeben, dass sie im vergangenen Jahr ihre Ausgaben für amerikanische Internetdienste aus Sicherheitsgründen eingefroren oder reduziert haben. 34 Prozent von ihnen nannten explizit die Angst vor den US-Spionageprogrammen als Grund für diesen Schritt. Andere Gründe waren lokale Gesetze oder der Wunsch lieber mit Anbietern vor Ort zusammenzuarbeiten.

53 Prozent der Befragten sagten außerdem, dass sie US-Firmen nicht mit der Aufsicht über geschäftskritische Daten beauftragen würden. Die Studie kommt deswegen zu dem Ergebnis, dass

organisations using any cloud service providers from any nation need to look for suppliers who give them more control over security, because if the spooks don’t get you, the crims will.

Was grob übersetzt bedeutet: Unternehmen sollten sich Anbieter aussuchen, die ihnen mehr Kontrolle über die Sicherheit geben. Denn wenn die Spione sie nicht kriegen, dann die Kriminellen.

Eine andere Studie ist vor kurzem der Frage nachgegangen, wie Menschen auf Überwachung reagieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.