Lockert Microsoft die VM-Lizenzierung?

Voraussichtlich noch diese Woche wird der Software-Konzern Microsoft die Lizenzbestimmungen für den Einsatz seiner Betriebssysteme in virtuellen Umgebungen lockern. Bislang ist die Lizenz an die Hardware gebunden, ein Transfer beispielsweise mittels VMotion ist nur alle 90 Tage erlaubt.

Dies soll sich nach Informationen von Infoworld voraussichtlich morgen ändern.

In an interview last month, Wolf [Chris Wolf, Analyst bei der Burton Group] predicted that Microsoft would respond to customer concerns and eliminate the 90-day restriction, and instead tie licenses to virtual machines rather than physical ones. „Within a few months we’re going to see those changes,“ he said. „I believe the 90-day restriction will go away.“

Acer Aspire One: Auto-Login deaktivieren

Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt, wie man beim Acer Aspire One A110L (sollte auch auf dem A150L funktionieren) den Login-Bildschirm aktiviert, mit dem man sein „Netbook“ vor fremdem Zugriff schützt. Aber Vorsicht, wenn ihr einen Fehler bei einem der Schritte macht, kann das Gerät im schlimmsten Fall beim Booten hängen bleiben. Mir ist das prompt passiert und ich musste den Winzling per USB-Recovery-Stick zurücksetzen.

Die Anleitung basiert auf einem Beitrag von „jack“ im Acer Aspire One User Forum. Weiter unten findet ihr außerdem einen Tipp, wie ihr die Konsole aktiviert.

Login-Fenster aktivieren

Zuerst ein Terminal-Fenster mit [Alt F2] und dem Befehl

su -

aufmachen. Dabei ein Häkchen vor „Run in Terminal“ setzen. Jetzt die Datei „rc.S“ mit dem folgenden Befehl im Editor vi öffnen.

vi /etc/rc.d/rc.S

Mit den Pfeiltasten runterscrollen bis zum Eintrag „/usr/bin/xinit — -br>/dev/null 2>&1 &“ und den Cursor an den Anfang der Zeile setzen. Nun die Taste

i

drücken, damit vi in den Insert-Modus wechselt und die Zeile mit dem Zeichen

#

auskommentieren.

Jetzt ans Ende der Zeile springen und mit [Eingabe] eine neue leere Zeile erstellen. Hier

/usr/sbin/gdm

eintippen. Danach zuerst mit [Escape] den Insert-Modus beenden und mit der Tastenkombination

:wq

die Änderungen speichern und vi verlassen. Nach einem Neustart erscheint nun in Zukunft ein Login-Bildschirm, in dem ihr euch mit dem Usernamen user und eurem Passwort anmelden könnt. Aber wie oben bereits gesagt, ein kleiner Vertipper reicht, damit Linpus nicht mehr startet. Wer mag, sollte die Änderungen vor dem Reboot also nochmal überprüfen.

Folgender Tipp ist optional, sollte aber auch ausgeführt werden.

Konsole aktivieren

Acer hat nicht nur den Login-Bildschirm deaktiviert, sondern auch die Konsole, mit der man sein System bearbeiten könnte, falls die grafische Oberfläche von Linpus nicht mehr startet. So lässt sie sich wieder einschalten.

Den folgenden Befehl in einem Terminal-Fenster eingeben.

vi /etc/X11/xorg.conf

In der vierten Zeile steht „Option DontVTSwitch“ und dahinter „yes“. Mit

i

in den Insert-Modus wechseln. Jetzt das „yes“ mit „no“ ersetzen, um die Option abzuschalten.

Mit [Escape] und

:wq

speichern und vi verlassen. Nun könnt ihr (nach einem Reboot) in Zukunft mit [Alt Ctrl F1] in ein Konsolen-Fenster und mit [Alt Ctrl F7] wieder zurück zur grafischen Oberfläche wechseln. Die Konsole hat als Hintergrund das Acer-Bootbild und man muss eine beliebige Taste drücken, um sie zu sehen. Außerdem verwendet sie eine englische Tastatur-Schablone, aber sie funktioniert.

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War in Georgia Wrap-Up

Ausführliche Analyse über den Krieg in Georgien:

[…] armies don’t move spontaneously. Saakashvili’s claims that attacks by the Ossetians in the few hours between when he called for a cease-fire and the Georgian assault began were what made him decide to order that „defensive action“ simply doesn’t fly. This was a pre-planned assault that had Tskhinvali encircled, the Ossetian defences overwhelmed, and the high ground around the city taken over for artillery barrages in a very short time by several units moving in unison. From what I can tell from the calls by the Georgian military for the civilian population of the city to start north, they may have been hoping to drive most of the separatist population out of the country, (which explains, if in a particularly unsympathetic way, their unusual decision not to block the Roki tunnel).

Quelle: The Newshoggers

Eindrücke zum Acer Aspire One A110L

Ich habe jetzt seit ein paar Tagen einen blauen Acer Aspire One A110L. Ein paar Dinge (in ungeordneter Reihenfolge), die mir aufgefallen sind:

Das Display finde ich gut, obwohl es verspiegelt ist. Lästiger ist, dass das Gehäuse um das Display auch verspiegelt ist und man dort schnell jeden Fingerabdruck sieht. Insgesamt wirkt das Gerät jedoch robust und gut verarbeitet.

Die Übersetzung ist lückenhaft, teils sind noch englische Programmversionen installiert (beim Adobe Reader zum Beispiel), manche Anwendungen sind nur zum Teil angepasst wie etwa ein deutscher Firefox mit integrierten Verweisen auf englische Suchmaschinen. Aber das lässt sich ja leicht anpassen.

Die Maustasten links und rechts vom Touchpad sind etwas gewöhnungsbedürftig und außerdem schwergängig. Gut gefällt mir dagegen die Tastatur. Ich konnte vor kurzem auch etwas mit einem Akoya E1210 von Medion herumspielen, dessen Tastatur ich dagegen „klapprig“ fand.

Es liegt kein Recovery-Medium bei. Auf Nachfrage habe ich einen Recovery-USB-Stick erhalten, den ich aber noch nicht ausprobiert habe.

Die Energiespareinstellungen sind etwas mager ausgefallen. So habe ich zum Beispiel keine Möglichkeit gefunden, den Zeitpunkt des automatischen Abschaltens des Displays zu konfigurieren. Nach ein paar Minuten Inaktivität schaltet es sich im Akkubetrieb ab. Beim Einsatz als Internetradio ist das praktisch, nicht jedoch wenn ich den Zattoo-Player laufen lasse.

Inakzeptabel finde ich, dass man das Notebook nicht mit einem Kennwortschutz versehen kann. Mag sein, dass es geht, wenn man sich ausführlicher mit Linux beschäftigt, aber die GUI bietet keine Möglichkeit, ein Kennwort beim Start zu erzwingen. Man kann den Bildschirmschoner mit einem Kennwort versehen und das Notebook gezielt sperren, das ändert aber nichts daran, dass jeder es booten und auf die darauf gespeicherten Daten zugreifen kann. Noch dazu lässt sich das Root-Passwort ja kinderleicht ändern.

Das mitgelieferte Software-Paket ist eine gute Basis. Weitere Anwendungen lassen sich mit relativ wenig Aufwand nachinstallieren. So war es relativ schnell möglich, den aktuellen Firefox 3.0.1 sowie Zattoo zu installieren.

Das Ladegerät ist angenehm klein und schaltet sich automatisch ab, sobald der Akku voll geladen ist.

Insgesamt durchaus ein nettes Gerät, das angenehm klein und handlich ist.

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Mit dem folgenden praktischen Befehl lassen sich sowohl das Root-Passwort als auch die Sprache der Bedienoberfläche des Linpus-Linux-Systems auf dem Acer Aspire One A110L ändern (müsste auch beim A150L funktionieren):

sudo rm -rf /usr/share/oobe/oobe.log

Den Befehl einfach in einem Terminal-Fenster, das man mit [Alt F2] öffnet, eintippen und nach einem Neustart erst die Sprache, dann das Root-Passwort und anschließend noch Datum und Uhrzeit neu einstellen. Weitere am System bereits getroffene Änderungen sind davon nicht betroffen.

Eigentlich ist das ja eine massive Sicherheitslücke, dass man das Root-Passwort so leicht ändern kann. Ich war allerdings froh, dass es diese Möglichkeit gibt, weil ich sonst mit meinem Testgerät etwas aufgeschmissen gewesen wäre. Dort war das Root-Passwort nämlich bereits von einem vorherigen Tester gesetzt worden.

Weiterer Beitrag zum Acer Aspire One:
Zattoo auf dem Acer Aspire One A110L

Nächster Eee-PC wieder mit Linux (korr.)

Asus hat heute den Eee-PC 900A vorgestellt, der wieder mit Linux als Betriebssystem ausgestattet sein wird. Die Spezifikationen sehen so aus:

Modellname: Eee PC 900A
Display: 8,9’’ (Auflösung: 1.024 x 600)
CPU & Chipsatz: Intel® Atom™ Prozessor 1,6 GHz
Standard Betriebssystem: Linux
Kommunikation via Ethernet: 10/100 integriert
WLAN 802.11b/g integriert
Arbeitsspeicher: 1.024 MB DDR2 RAM
SSD (Solid State Disk) Flash-Speicher: 8 GB
Integrierte 0,3 Megapixel Web-/Videokamera
Hi-Definition Audio, 2 Stereolautsprecher und Mikrofonanschluss integriert
Schnittstellen: 3 x USB,1 x VGA-out (D-Sub, 15pin), 1x SD/MMC (SDHC) Slot, Mikrofon, Kopfhörer-Eingang
Akku: 4 Zellen (4400 mAh)
Gewicht: 990 Gramm
Abmessungen: 22,5 x 17,0 x 2 -3,38 cm
Farbvarianten: schwarz und weiß

Das ganze zu einem Preis von 299 Euro. Erhältlich soll das Gerät ab dem 18. August sein.

Gleichzeitig hat das Unternehmen auch neue Preise für die anderen Eee-PC-Modelle veröffentlicht, die allerdings selbst zum Teil noch gar nicht erschienen sind.

Eee PC 701 (Linux) – 249 EUR
Eee PC 900A (Linux) – 299 EUR
Eee PC 900 (WinXP) – 349 EUR
Eee PC 901 (WinXP) – 379 EUR

Eee-PC 900A

Update: Asus hat den Preis für den Eee-PC 701 korrigiert. Richtig ist 249 Euro und nicht 229 Euro.

Aufstieg und Fall des XO Laptops

Interessanter Artikel in der Times Online über den XO Laptop (auch OLPC, One Laptop per Child oder 100-Dollar-Laptop genannt):

At the World Economic Forum in Davos in January 2005, Nicholas Negroponte, supreme prophet of digital connectivity, revealed a strange tent-like object. It was designed to change the world and to cost $100. It was a solar-powered laptop. Millions would be distributed to children in the developing world, bringing them connection, education, enlightenment and freedom of information. The great, the good, the rich and the technocrats nodded in solemn approval.

And then some of them tried to kill it.

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Rapid Gun 55: Anti-Cookie, Linspire ade

Zattoo auf dem Acer Aspire One A110L

Der kostenlose Online-TV-Player Zattoo funktioniert mit ein wenig Handarbeit auch auf dem neuen Acer Aspire One A110L. Eine kurze Anleitung.

Zuerst mit [Alt F2] ein Terminal-Fenster mit root-Rechten öffnen und den Befehl

su -

eingeben. Ein Häkchen vor „Run in terminal“ setzen, damit sich das Terminal-Fenster nicht gleich wieder schließt.

Nun die folgenden Befehle ausführen

yum install gtkglext

ln -s /usr/lib/libcurl.so.4 /usr/lib/libcurl.so.3

Anschließend die aktuelle Version von Zattoo herunterladen und mit

rpm -Uvh dateiname.rpm

installieren. „dateiname.rpm“ ersetzen mit dem Namen des aktuellen Zattoo-RPMs. Vorher natürlich noch ins Download-Verzeichnis wechseln.

Falls noch nicht geschehen, jetzt noch den erweiterten Desktop-Modus des A110L mit folgendem Befehl

xfce-setting-show

freischalten. Es öffnet sich ein Fenster „Xfce Settings Manager“. Auf „Desktop“ klicken, danach den Reiter „Behavior“ auswählen und ein Häkchen vor „Show desktop menu on right click“ setzen. Auf „Schließen“ klicken. Nun kann man Zattoo per Rechtsklick irgendwo auf den Desktop und Auswahl von „Multimedia, Zattoo Player“ starten. Fertig.