Wichtige Änderungen bei der RelaxBox

Die RelaxBox ist an und für sich eine feine Sache: Der Kunde bekommt mit der kleinen Box nicht nur einen leicht zu konfigurierenden VPN-Proxy, mit dem er sichere Tunnel zu Ausgangsservern in den USA, UK oder auch Russland nutzen kann. Das hat unter anderem den Vorteil, dass man per Ländersperren geblockte Dienste wie zum Beispiel Hulu oder Pandora nutzen kann. Außerdem ist man nicht mehr mit der eigenen IP-Adresse im Internet unterwegs. Eine Zusammenfassung der weiteren Funktionen spare ich mir hier aber, da ich sie bereits vor einiger Zeit bei com! professional veröffentlicht habe.

In der Praxis funktioniert die RelaxBox aber noch nicht so zufriedenstellend, wie beworben. Jedes Mal, wenn ich einen VPN-Proxy in beliebteren Ländern wie USA oder UK nutzen wollte, gab es teils massive Performance-Einbrüche. Das liegt vermutlich daran, dass viele Nutzer massiv Bandbreite mit Streaming verbrauchen. Beim russischen Exit-Point war das nämlich nicht zu bemerken. Summa summarum war ich trotz „Premium-Account“ nicht sehr beeindruckt von der RelaxBox und habe sie deswegen auch kaum genutzt.

Nun hat sich aber einiges beim Anbieter der kleinen Boxen getan. So teilte das Unternehmen RelaxInternet aus Berlin heute mit, das man sich personell neu aufgestellt und von einem der Geschäftspartner getrennt habe. Außerdem habe man in den vergangenen Monaten „die Server komplett umgesiedelt“, sagte Maximilian Pohl, Gesellschafter bei RelaxInternet.

Am 29.4.2016 ist nun der offizielle Verkaufsstart für die Boxen. An diesem Tag sollen auch alle bislang schon verkauften Boxen auf die neue Software-Version 2.0 und die neue Serverstruktur umgestellt werden. Die Software soll zunächst über die gleichen Funktionen wie die bisherige Version verfügen. Sie biete aber flexiblere Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Features.

Wie auch immer, die neue Serverstruktur lässt jedenfalls hoffen, dass die Performance-Probleme der RelaxBox bald der Vergangenheit angehören.

Anleitung zu Virtual Box 5.0 Beta 1: Virtuelle Festplatte verschlüsseln

Virtual Box verschlüsseln: Nur mit Extension Pack

Das Extension Pack wird benötigt, um virtuelle Festplatten zu verschlüsseln.

Eine der neuen Funktionen in der gerade erschienen Beta 1 von Virtual Box 5.0 ist die integrierte Verschlüsselung der virtuellen Festplatte eines virtuellen PCs. In diesem Tutorial zeige ich euch, wie ihr eure virtuellen Festplatten verschlüsselt.

Zunächst braucht ihr natürlich die aktuelle Beta 1 von Virtual Box 5.0. Diese ersetzt eine eventuell vorhandene frühere Version des Virtualisierers. Wer also lieber auf Stabilität setzt, der sollte hier jetzt aufhören. Bei meinen Versuchen lief die Beta 1 jedoch ohne größere Probleme und komplett ohne Abstürze. Read More …

Audit zeigt: Truecrypt 7.1a enthält keine Hintertüren

Truecrypt Audit

In Truecrypt 7.1a wurden keine Hintertüren gefunden, aber eine Handvoll kleinerer Fehler.

Truecrypt war für viele Jahre DAS Verschlüsselungsprogramm. Man konnte mit Truecrypt bis Version 7.1a Container und auch komplette Partitionen verschlüsseln und alle Inhalte so vor fremden Augen schützen. Vor fast einem Jahr, im Mai 2014, wurde das Projekt jedoch plötzlich eingestellt.

Die bis heute unbekannten Entwickler löschten die alte Truecrypt-Webseite und leiten seitdem auf eine neue Seite mit einer Warnung vor ihrem eigenen Programm um. Die auf der Warnseite angebotene Truecrypt-Version 7.2 kann Container nur noch entschlüsseln, aber keine neuen mehr anlegen.

Die Frage war nun, ob Truecrypt wirklich so unsicher ist, wie die Entwickler sagen, oder ob sie zu dieser Stellungnahme gezwungen wurden? Read More …

Grundlagen: WLAN richtig verschlüsseln

Funknetze sind ja unheimlich praktisch, haben aber auch einen großen Nachteil: Die damit übertragenen Daten erreichen nicht nur deine und meine Endgeräte, sondern auch alle anderen WLAN-fähigen Geräte in Reichweite.

Sechs Sekunden hat es gedauert, einen WEP-Schlüssel zu knacken.

Sechs Sekunden hat es gedauert, einen WEP-Schlüssel zu knacken.

Aus diesem Grund sollten WLANs immer verschlüsselt werden. Moderne Router unterstützen mehrere Verschlüsselungstechniken: Wired Equivalent Privacy (WEP), Wifi Protected Access (WPA) sowie die Weiterentwicklung WPA2. Die ersten beiden Standards, WEP und WPA, gelten als nicht mehr sicher und sollten deshalb nicht mehr verwendet werden. Bei Tests, die ich vor ein paar Jahren mit Backtrack durchgeführt habe, konnte ich WEP-Passwörter in nur wenigen Sekunden knacken.

WPA2 basiert dagegen auf dem Standard Advanced Encryption Standard (AES), der als unknackbar gilt. Read More …