Habe ich Superfish auf meinem PC?

Badfish-Test: Dieser Rechner enthält weder Superfish noch andere Komodia-Produkte.

Badfish-Test: Dieser Rechner enthält weder Superfish noch andere Komodia-Produkte.

Die heimliche Installation der Adware Superfish auf neuen Lenovo-Notebooks schlägt immer noch hohe Wellen. So hat der Hersteller nun ein Removal-Tool veröffentlicht, das die Adware und die von ihr installierten Zertifikate vom Rechner putzt.

Aber wie kann man auf die Schnelle erfahren, ob Superfish auf dem eigenen PC vorhanden ist?

Indem man einen Browser-Test durchführt, der prüft, ob die von Superfish verwendete Software Komodia oder eines ihrer Derivate vorhanden ist. Um den sogenannten „Badfish“-Test durchzuführen, genügt es, diese Seite zu besuchen.

Der Test startet nach zehn Sekunden automatisch. Er wurde von Filippo Valsorda entwickelt.

Lenovo veröffentlicht Tool zum Entfernen der Superfish-Adware

Lenovo veröffentlicht ein kostenloses Removal-Tool, das die Adware Superfish und die von ihr installierten Zertifikate löscht.

Lenovo veröffentlicht ein kostenloses Removal-Tool, das die Adware Superfish und die von ihr installierten Zertifikate löscht.

Lenovo unternimmt alles, um den Schaden zu minimieren, der mit der Installation von unerwünschter Adware auf Notebooks des Herstellers weltweit entstanden ist: Auf Github hat das Unternehmen den Sourcecode eines Superfish-Removal-Tools veröffentlicht, das Superfish von der Festplatte putzen soll. Auch eine kostenlose EXE-Datei steht zum Download zur Verfügung.

Folgende Aufgaben erledigt das Removal-Tool laut Lenovo:

  • Deinstallation von Superfish
  • Entfernen des Root-Zertifikats, das Superfish mitinstalliert hat
  • Bereinigen der Registry
  • Entfernen von Log- und INI-Dateien, die zu Superfish gehören

Das Superfish-Removal-Tool muss nicht installiert werden. Es genügt ein Doppelklick auf die heruntergeladene Datei namens „Lenovo.SuperFishRemovalTool.exe“, um es zu starten. Anschließend führt ein Klick auf das Feld „Analyze and Remove SuperFish Now“ die Adware von Ihrem Rechner. Damit auch die Zertifikate in Firefox und Thunderbird entfernt werden können, müssen diese Programme vorher geschlossen werden.

Auch andere Hersteller haben mittlerweile schon auf das Superfish-Fiasko reagiert. So hat zum Beispiel Microsoft den Windows Defender bereits um Signaturen ergänzt, die Superfish entfernen.