Windows-Kommandozeile: Alle Startvarianten

Auch hartnäckige „Mausschubser“ benötigen immer wieder die Eingabeaufforderung von Windows, um etwa eine Webseite anzupingen, Systeminfos auszulesen oder um zum Beispiel Regeln für Windows-Passwörter zu konfigurieren. Wie so oft unter Windows gibt es mehrere Möglichkeiten, die Eingabeaufforderung zu öffnen. Die wichtigsten stelle ich in diesem Grundlagenartikel vor.

kommandozeile öffnen

In einem Fenster der Kommandozeile lassen sich nützliche Befehle wie das hier gezeigte „ping“ ausführen, für die Windows keine eigenen grafischen Tools mitbringt.

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Windows-Kommandozeile: Systeminfos auslesen

Systeminfo auslesen

Das Betriebssystem auf diesem PC wurde am 25.11.2009 um 11:47 Uhr installiert.

Die Eingabeaufforderung von Windows ist oft die beste Möglichkeit, um schnell eine Aufgabe zu erledigen oder um Informationen über das Betriebssystem zu erhalten, wie etwa das Datum an dem der PC aufgesetzt wurde.

So zeigt der Kommenadozeilenbefehl systeminfo die wichtigsten Informationen über einen PC komprimiert an. Mit einem Schalter lässt sich die Ausgabe außerdem in eine Datei umleiten. Read More …

LAN vor WLAN: Netzwerkverbindungen priorisieren

LAN vor WLAN

So priorisieren Sie die „LAN-Verbindung“ vor allen anderen Netzwerkverbindungen.

Ein Notebook sollte immer dann die WLAN-Verbindung automatisch beenden und auf die verkabelte Verbindung wechseln, wenn ein Ethernet-Kabel abgesteckt wird. Aber wie lässt sich das sicherstellen?

Eigentlich ist es ganz einfach: Windows 7 kann bestimmte Netzwerkverbindungen priorisieren. So lässt sich damit etwa die WLAN-Verbindung automatisch deaktivieren, sobald ein Netzwerkkabel angeschlossen wird. Dann ist LAN vor WLAN.

Rufen Sie „Start, Systemsteuerung, Netzwerkstatus und aufgaben anzeigen, Adaptereinstellungen ändern“ auf. Drücken Sie die Taste [Alt] und wählen Sie „Erweitert, Erweiterte Einstellungen…“ aus. Nun können Sie bestimmte Netzwerkverbindungen priorisieren. Read More …

Fehlerhafte Signaturen von Antiviren-Herstellern, diesmal von Panda Security

Die Virenscanner von Panda Security haben in den vergangenen Tagen über das automatische Update vom Hersteller fehlerhafte Signaturen erhalten, die bei manchen Nutzern harmlose Windows-Dateien in die Quarantäne verschoben haben sollen.

fehlerhafte Signaturen in Produkten von Panda Security

Antivirus-Produkte von Panda Security haben fehlerhafte Signaturen erhalten, die im schlimmsten Fall das Neustarten des PCs verhindert haben sollen. Bild: Panda Security

In Extremfällen soll das sogar dazu geführt haben, dass betroffene Rechner nach einem Neustart den Dienst verweigerten, berichtet Heise Security. Die Webseite empfiehlt Panda-Kunden eindringlich, ihre PCs derzeit nicht neu zu starten. Für die Nutzer – und den Hersteller – ist das ein totaler GAU.

Betroffen sind laut einem von Panda Security in der Knowledge Base veröffentlichten Artikel die folgenden Anwendungen:

Panda Cloud Office Protection
Panda Cloud Office Protection Advanced
Panda Antivirus Pro 2015
Panda Internet Security 2015
Panda Global Protection 2015
Panda Gold Protection

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Windows-Kommandozeile: Regeln für Windows-Passwörter definieren

Im Prinzip kann jeder Windows-Nutzer sein Passwort so wählen, wie er will. Das Betriebssystem lässt sich aber so konfigurieren, dass gewisse Regeln für Windows-Passwörter wie etwa eine minimale Länge gelten. Simple Passwörter wie „123“ oder „test“ sind dann nicht mehr möglich.

Regeln für Windows-Passwörter festlegen

Öffnen Sie zunächst ein Fenster der Eingabeaufforderung mit Administratorrechten, indem Sie „Start, Alle Programme, Zubehör“ auswählen. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ und wählen Sie „Als Administrator ausführen“ aus. Ein Fenster der Windows-Eingabeaufforderung mit Adminrechten öffnet sich.

Geben Sie nun den Befehl net accounts ein, um die aktuellen Einstellungen für Windows-Passwörter anzuzeigen. Read More …

Virtuelle Test-PCs (Teil 4/5): Windows länger nutzen

So lässt sich eine Eingabeaufforderung mit Admin-Rechten öffnen.

So lässt sich eine Eingabeaufforderung mit Admin-Rechten öffnen.

Ein virtueller Test-PC mit Windows als Betriebssystem hat viele Vorteile: So lassen sich in ihm neue Programme erst einmal gefahrlos ausprobieren, bevor man sie auf dem eigenen PC installiert. Wenn doch etwas schief geht, dann setzt man den virtuellen Test-PC einfach zurück oder schmeißt ihn weg und erstellt einen neuen.

In einer fünfteiligen Serie zeige ich, wie man kostenlos einen virtuellen Test-PC erstellt. Dazu wurde im ersten Teil eine ISO-Datei mit Windows heruntergeladen, im zweiten Teil wurde diese ISO-Datei so bearbeitet, dass sie alle Windows-Versionen installiert. Im dritten Teil wurde das virtuelle System dann installiert.

Nun geht es darum, den Testzeitraum von 30 Tagen auf 120 Tage zu verlängern, den Microsoft für Windows gewährt. Spätestens dann muss man aber entweder einen gültigen Windows-Schlüssel haben oder das Testsystem neu aufsetzen. Read More …

Sind Mac OS und Linux wirklich unsicherer als Windows?

Bild: GFI Software

Bild: GFI Software

Wie aussagekräftig ist die reine Zahl an gefundenen und bekannt gewordenen Sicherheitslücken in einem Betriebssystem? Nicht besonders würde ich sagen. Wie Michael Kranawetter im Technet-Blog von Microsoft berichtet, wurden im vergangenen Jahr sowohl in Mac OS als auch in Linux mehr Sicherheitslücken entdeckt als in Windows. Aber sind die Systeme damit per se unsicherer?

Kranawetter schreibt:

Auffällig dabei ist, wie groß der Anteil der betroffenen Anwendungen inzwischen ist. Diese Entwicklung bestätigt, dass die in Betriebssystemen seit einigen Jahren integrierten Sicherungsmechanismen Wirkung zeigen und sich Angreifer somit auf die teilweise nicht ganz so gut geschützten Applikationen konzentrieren.

Wichtig sind auch die Methoden, die die Hersteller anbieten, um Sicherheitslücken zu schließen und wie schnell sie reagieren. Hier hapert es noch sehr oft. Ein Windows-System auf dem aktuellsten Stand zu halten, ist umständlich und zeitaufwändig und wird deswegen oft vernachlässigt.

Wie viel moderner Linux beim Patchen von Betriebssystem und installierten Anwendungen ist, habe ich vor kurzem bereits beschrieben. Microsoft könnte sich davon ruhig eine Scheibe abschneiden.

Virtuelle Test-PCs (Teil 3/5): VM aufsetzen und Windows installieren

Ein virtueller Test-PC ist das ideale Vehikel, um weitgehend gefahrlos ein neues Tool oder zum Beispiel einen Registry-Trick auszuprobieren, ohne dabei gleich das Hauptsystem zu gefährden.

In einer fünfteiligen Serie beschreibe ich Schritt für Schritt, wie man einen virtuellen Test-PC einrichtet. Im ersten Teil habe ich gezeigt, wo man kostenlos ISO-Dateien mit Windows 7 oder 8.1 herunterladen kann. Im zweiten Teil habe ich erklärt, wie man aus einer dieser ISOs eine multiboot-fähige ISO erstellt, die zum Beispiel alle Windows-7-Varianten installiert.

Nun geht es um den wichtigsten Teil: Welchen Virtualisierer man am besten verwendet, wie man den Test-PC konfiguriert und wie man das Betriebssystem installiert. Read More …

Linux 4.0: Patchen ohne neu Booten zu müssen

Updates installieren und dann neu starten.

Updates installieren und dann neu starten, aber nicht bei Linux.

Nach jedem noch so kleinen Update muss Windows neu gestartet werden. Auch die Aktualisierung der installierten Windows-Programme ist aufwändig. Jede einzelne Anwendung muss separat gepatcht werden. Zwar gibt es nützliche Tools wie den Secunia Software Inspector oder Sumo, sie bleiben aber Flickwerk.

Wie viel weiter ist da Linux. Oft reicht ein simpler Befehl wie zum Beispiel yum update unter Fedora, um sowohl das Betriebssystem als auch die installierte Software in einem Schwung auf den aktuellsten Stand zu bringen. Schon jetzt ist dazu anschließend meist kein Neustart des Systems nötig.

Mit Linux 4.0 soll das Rebooten noch seltener werden. Suse und Red Hat haben ihre Lösungen kpatch und Kgraft in den Linux-Kernel 4.0 integriert, von dem vor kurzem der erste Release Candidate RC1 veröffentlicht wurde.

Windows XP ärgert Microsoft, oder doch nicht?

xpWie die Aasgeier von The Register berichten, schlägt sich Windows XP immer noch besser als Windows 8/8.1. Allerdings nur wenn man die Zahlen von Netmarketshare und Statcounter nimmt. Beide werten die Angaben aus, die Browser beim Besuch von Webseiten machen.

Laut Statcounter ist der XP-Anteil von 11,99 Prozent im Januar auf 12,23 Prozent im Februar gestiegen. Netmarketshare will sogar einen Anstieg von 18,93 auf 19,15 Prozent beobachtet haben. Windows 8.1 melden beide Dienste mit einem geringeren Anteil.

Diese Zahlen widersprechen allerdings den Ergebnissen der vermutlich deutlich repräsentativeren Steam-Survey. Hier kommt XP im Februar nur noch auf 3,87 Prozent und Windows 8 (alle Varianten) auf immerhin 32,31 Prozent.

So ganz unzufrieden mit der Betriebssystemverbreitung, wie The Register vermutet, dürfte Microsoft also doch nicht sein.